Tunnelblick und Menschlichkeit
Frank Dopheide im Gespräch mit Maschinenbauer Martin Herrenknecht
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Sehen wir uns im Herbst? Bei MY WAY - der Strategie-Gipfel der Familienunternehmen, am 24. September und 25. September 2025 im Berliner Westhafen.
Legal im Untergrund. Die Firma von Martin Herrenknecht in Schwanau-Allmannsweier (Baden-Württemberg) fertigt Tunnelvortriebsmaschinen. Dementsprechend hat Herrenknecht viel (Arbeits-)Zeit im Untergrund verbracht. Seit den 70er Jahren ist sein Unternehmen am Markt: “Ich vermisse die Zeit, als man auch bei großen Projekten Geschäfte mit Handschlag besiegelt hat.”
Mama als Investorin. Sein Startkapital hat der studierte Ingenieur Herrenknecht von seiner Mutter bekommen. Inzwischen ist auch sein Sohn in der Geschäftsleitung. Für ihn überwiegen die Vorteile des “Modells Familienunternehmen”. Warum, beschreibt er im Gespräch mit Podcast-Host Frank Dopheide.
Wer zu Späth kommt. Großen Eindruck hat Martin Herrenknecht beim früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth (CDU) hinterlassen. Ein Moschee-Besuch in Istanbul mit löchrigen Socken hat eine besondere Verbindung begründet.
Eidechsen als Investitionshemmnis. “Ich würde 50 Prozent der Bürokratie abschaffen, wenn ich politisch etwas zu sagen hätte”, schimpft Martin Herrenknecht. Da spielen auch kleine Reptilien eine Rolle. Außerdem: Wo passiert weltweit im Tunnelbau am meisten? Warum hat er immer weniger Mitbewerber? Was sieht Martin Herrenknecht unter der Erde, was andere dort nicht sehen? Auch das hören Sie in dieser Podcast-Folge.
An dieser Folge haben mitgewirkt:
Thomas Güthaus (Produktion) sowie Marc Saha (Redaktion).